Die Vereinigten Staaten haben einen weiteren Militärschlag gegen den Iran durchgeführt, nachdem Präsident Trump ankündigte, erneut hart zuzuschlagen. Am Dienstag kam es zu einem Austausch von Angriffen zwischen beiden Ländern. Laut iranischen Staatsmedien sind Explosionen im Süden des Landes zu hören, besonders in den Hafenstädten Sirik und Bandar Abbas, die am strategisch wichtigen Hormus-Golf liegen. Dort wurden Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, da die Gegend von hoher strategischer Bedeutung ist.

Iranische Militärkreise bestätigen, dass nach den US-Schlägen Gegenangriffe auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain erfolgten. Diese Schläge bestraften die USA "für das Brechen des Abkommens", wie es der Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf nannte. Er schrieb auf einer sozialen Plattform, dass die USA noch lernen müssen, dass Einschüchterung nicht mehr ohne Folgen bleibt. Zusätzlich hat der Iran angekündigt, nur noch unter eigenen Bedingungen den wichtigen Wasserweg frei zu halten.

Die US-Zentralverteidigung erklärte, die jüngsten Angriffe zielten darauf ab, Irans Fähigkeit zu schwächen, Handelsschiffe und Zivilisten anzugreifen. Mehrere militärische Ziele wurden getroffen, darunter Luftabwehr- und logistische Infrastruktur. Auf der Insel Abu Musa, die zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten umstritten ist, kam es zu Angriffen, die erhebliche Schäden verursachten. Auch in anderen Städten, wie Konarak und Chabahar, gab es Explosionen. Dort wurden zwei der drei beschädigten Stromleitungen schnell wiederhergestellt, und die dritte folgt bald.

Trotz eines bestehenden Waffenschweigestatus gibt es keine Fortschritte, da die USA kürzlich den Waffenstillstand für ungültig erklärt haben. Präsident Trump betonte, er sei nicht mehr an Verhandlungen mit dem Iran interessiert, obwohl die 60-tägige Frist für Gespräche noch nicht abgelaufen ist. Die Spannungen in der Region scheinen eher zuzunehmen, als sich zu beruhigen, und die Wahrscheinlichkeit einer friedlichen Lösung, wie ursprünglich in einem 14-Punkte-Abkommen angestrebt, wird immer geringer.