Laut Schiffsdaten haben mindestens sieben Öltanker ihre Richtung geändert. Dies geschieht nahe Jemen, nachdem die Houthi-Gruppe am Montag ein Embargo gegen Saudi-Arabien angekündigt hat. All diese Schiffe reisen zu oder von saudi-arabischen Häfen. Das Rote Meer ist eine wichtige Handelsroute, die das Mittelmeer mit dem Golf von Aden verbindet. Fast 15% des globalen Handels laufen durch dieses Gewässer, was seine Bedeutung unterstreicht. Wenn die Houthis den Export von Öl und Gas stärker einschränken, können die Preise auf dem Weltmarkt steigen. Rosemary Kelanic von einem US-Denkfabrik sagt, dass die Bedrohung alle internationalen Schiffe betrifft. Am Tag vor der Ankündigung sind 20 Schiffe in das Rote Meer eingetreten und 22 Schiffe haben die Bab al-Mandab-Straße verlassen. Die EU empfiehlt, dass Schiffe mit Verbindungen nach Israel, den USA oder Saudi-Arabien das Rote Meer meiden. Dies könnte die Handelsbeziehungen dieser Länder ernsthaft beeinträchtigen. Außerdem könnte die Unsicherheit im Roten Meer und im Golf von Aden die globalen Ölpreise weiter destabilisieren, was sich negativ auf die Weltwirtschaft auswirken würde. Wenn die Houthi-Gruppe weiterhin Angriffe auf internationale Schiffe startet, wird sich der Druck auf die gesamte Region verstärken. Schon in der Vergangenheit gab es ähnliche Szenarien, die zu massiven Preiserhöhungen führten. Zusätzlich wird die Sicherheit der Schifffahrt in diesen Gewässern ein großes Thema bleiben. Händler werden möglicherweise gezwungen, alternative Routen zu finden, was die Transportkosten erhöhen könnte. Dies könnte auch dazu führen, dass weniger Öl aus Saudi-Arabien auf den internationalen Markt kommt, was letztlich die Verbraucher betrifft.