Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, hat nach der chaotischen Ankunft von Migranten aus Marokko in Ceuta einen besseren Grenzschutz gefordert. Letzte Woche sind viele Menschen angekommen. Spanien schätzt, dass etwa 69.500 Migranten inzwischen nach Marokko zurückgekehrt sind. Diese Zahl übersteigt die erste Schätzung von 50.000. An der spanischen Grenze sind tragischerweise 72 Menschen gestorben und 11 in Marokko. Am Dienstag haben die Innenminister der EU eine Videoschalte, um über diese kritische Situation zu diskutieren. Diese Szenen haben die Beziehungen zwischen einigen EU-Staaten stark belastet. Von der Leyen lobt Minister Sánchez für sein schnelles Handeln, sagt aber auch, dass Europa mehr tun muss, um die Grenzen zu stärken und sich besser abzusprechen. Italien hat vorübergehend die Schengen-Vereinbarung mit Spanien ausgesetzt, weil es die Kontrolle an den Grenzen verstärken will. Finnland und Dänemark unterstützen Italien in dieser Frage. Sánchez äußert Bedenken über andere europäische Regierungen, die Spanien angreifen. Er sagt, dass Ceuta, welches geografisch von Spanien getrennt ist, nicht Teil des Schengenraums ist. Von der Leyen warnt, dass der Schutz der Grenzen eine gemeinsame Verantwortung aller EU-Staaten ist, und sie fordert engere Maßnahmen. Es bleibt zu hoffen, dass die Gespräche zu konkreten Lösungen führen, um die Herausforderungen der illegalen Einwanderung zu bewältigen und somit Europa sicherer zu machen.