In Odesa sind die Menschen sehr besorgt über die Angriffe aus Russland. Die russischen Raketen und Drohnen treffen die Stadt und die Häfen, was ihre Lebensweise stark beeinträchtigt. Eine Frau, Svitlana, ist Managerin im Hafen und hat mit eigenen Augen gesehen, wie ihre Kollegen durch die Angriffe gestorben sind. Sie berichtet, dass der Verlust ihrer Freunde und Kollegen ein großes Trauma für sie ist. Trotz ihrer eigenen Verletzungen, die sie im letzten Angriff erlitten hat, möchte sie weiterarbeiten. Mehrere Schrapnelle stecken noch in ihrem Bein und Rücken, aber ihr Wille zu helfen ist stark. Bis jetzt gibt es fast keine Schiffe mehr im Hafen, was die wirtschaftliche Lage der Stadt verschärft. Die Situation ist ernst, und man hört ständig Sirenen in der Stadt. Im Juli hat es insgesamt 57 Angriffe auf zivile Schiffe gegeben, und ein türkisches Schiff, das ukrainisches Korn transportierte, sank nach einem Angriff. Diese Angriffe sind viel häufiger und tödlicher als zuvor. Ein Gewerkschaftsleiter sagt, dass die Arbeiter im Hafen sehr viel Angst haben, weil sie oft nicht genug Zeit haben, um sich zu schützen. Wenn eine Rakete auf sie zufliegt, bleibt ihnen manchmal nur eine Minute, um in Sicherheit zu kommen. Die Lage explizit in Odesa wird als gefährlich angesehen, und die Menschen fühlen sich nicht sicher. Viele Arbeiter haben erzählt, dass sie lieber an die Front gehen würden, als weiterhin im Hafen zu arbeiten. Die Hoffnung schwindet, und das Leben in Odesa verändert sich.