In der Nacht haben russische Raketenangriffe wieder viele Menschen betroffen. Drei Menschen, darunter ein Kind, sind getötet worden. Die Angriffe fanden östlich von Kiew statt, was die Bevölkerung sehr erschreckt hat. Zeugen berichteten von mehreren lauten Explosionen, die man im ganzen Stadtgebiet hören konnte. Es ist nicht das erste Mal, dass Kiew unter diesen Angriffen leidet. Letzte Woche wurden bei anderen Angriffen bereits 21 Menschen getötet. Außerdem wurden in dieser Nacht drei Personen verletzt, wie die Behörden melden. Die Feuerwehr hat gegen den Brand in einem beschädigten Gebäude und an einem Sprit-Tank gekämpft. Bürgermeister Vitaly Klitschko sagt, dass die Schäden an Autos und Wohnungen groß sind, was viele Einwohner in ihrer Lebensqualität stark einschränkt. Die Ukraine hat momentan ernsthafte Schwierigkeiten mit ihrer Raketenabwehr, weil die Lagerbestände an Abfangraketen verringert wurden. Präsident Volodymyr Zelensky ist in Serbien angekommen. Er spricht dort mit dem serbischen Präsidenten, um dringend Hilfe für die Ukraine zu bekommen. Wenn die Ukraine nicht mehr Raketensysteme erhält, wird die Zahl der Opfer steigen. Serbien hat erklärt, dass es keine Sanktionen gegen Russland einführen wird, weil es gleichzeitig der EU beitreten möchte. Diese Lage bringt viele Herausforderungen mit sich, sowohl für die Ukraine als auch für Serbien, das sich zwischen verschiedenen Interessen bewegt und versucht, eine Balance zu finden.