Sebastia ist eine Stadt im Westjordanland mit vielen alten Ruinen, die eine wichtige Rolle in der Geschichte und Kultur Palästinas spielen. Die Ruinen sind nicht nur für Touristen von Interesse, sondern auch für die Palästinenser, deren Erbe dort verwurzelt ist. Die Familie von Abu Mudif hat Olivenfelder in der Nähe, die seit Generationen bewirtschaftet werden. Vor kurzem hat er erfahren, dass Israel ein großes Stück seines Landes übernimmt, um einen nationalen Park zu schaffen. Wenn die staatlichen Behörden sein Land enteignen, erhält er oft kein Geld oder nur sehr wenig. Viele Landbesitzer, die wie er betroffen sind, fühlen sich schlecht, weil sie ihr Erbe verlieren. Für sie ist ihr Land ein Teil ihrer Identität.
Nahed Sakha, der ein Restaurant in der Nähe besitzt, ist ebenfalls besorgt. Sein Restaurant soll abgerissen werden, was für ihn auch wirtschaftliche Schwierigkeiten bedeutet. Viele Palästinenser glauben, dass Israel plant, sie von dem wunderschönen archäologischen Gebiet fernzuhalten, das Jahrhunderte alte Überreste aus verschiedenen Epochen zeigt. Die Unesco hat Sebastia in die Liste des Weltkulturerbes in Gefahr aufgenommen, was zeigt, wie ernst die Situation ist. Der Bürgermeister, Mohammed Azem, hat gesagt, dass die Menschen besorgt über die Kontrolle der Israelis sind. Sie sind überzeugt, dass internationaler Druck notwendig ist, um ihr Recht auf das Land zu sichern. Wenn sie es nicht bekommen, werden sie möglicherweise ihre Kultur und ihr Zuhause verlieren. Die Situation bleibt angespannt und viele fordern Solidarität.
















































