Die Passion der Johanna von Orléans, ein Film von 1928, bleibt ein wichtiges Werk der Filmgeschichte. Regisseur Carl Theodor Dreyer erzählt die bewegende Geschichte von Johanna, einer jungen Frau aus dem 15. Jahrhundert, die durch ihren Glauben und ihre Überzeugungen berühmt wurde. Die Handlung beginnt, als Johanna wegen ihrer Überzeugungen vor Gericht steht. Die Richter sind brutal und versuchen, sie zu zwingen, ihre Ansichten zu ändern. Wenn Johanna lügen würde, könnte sie ihre Freiheit gewinnen, aber sie zeigt großen Mut, denn sie möchte bei der Wahrheit bleiben. Die Themen des Films sind Glauben, Wahrheit und Leiden. Johanna glaubt, dass Gott mit ihr spricht, was zu ihrer Verurteilung führt. Dreyer verwendet beeindruckende Kameraarbeit, um die Emotionen der Charaktere zu zeigen. Besonders bemerkenswert sind die Nahaufnahmen von Johannas Gesicht, die ihre innere Qual ausdrücken. Ihr Leiden spricht viele Menschen an, die sich mit ihrem Schicksal identifizieren können. Der Film hat im Laufe der Jahre viel Anerkennung erhalten. Viele Kritiker betrachten ihn als eines der besten Filmwerke, und er wird auch oft als Meisterwerk des schweigenden Kinos eingestuft. Darüber hinaus wird Johanna von Orléans oft als Symbol für Stärke und Entschlossenheit gesehen. Ihr Erbe inspiriert noch heute Menschen, die für ihre Überzeugungen kämpfen.