Ida ist ein preisgekröntes Drama von 2013, das von Paweł Pawlikowski inszeniert wurde. Der Film spielt in Polen und Dänemark und befindet sich in den 1960er Jahren. Die Hauptfigur, Anna, ist eine junge Novizin, die kurz davor steht, Nonne zu werden. Während sie sich auf die Weihe vorbereitet, erfährt sie ein Familiengeheimnis, das ihr ganzes Leben verändern wird. Ihre Eltern sind während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg gestorben. Ihre Tante, die ihrer Meinung nach eine strenge und geheimnisvolle Frau ist, wird zur einzigen lebenden Verwandten und erzählt Anna, dass sie jüdische Wurzeln hat. Diese Information schockiert Anna, die nie über ihre Herkunft nachgedacht hat. Die beiden Frauen machen eine Reise in die polnische Landschaft, um die Geschichte ihrer Familie zu entdecken. Dort, in den stillen Dörfern, erfährt Anna von den Verbrechen der Vergangenheit und der Kollektion von Erinnerungen, die verloren gingen. Der Film behandelt wichtige Themen wie Identität, Schuld und die Verletzungen der Vergangenheit, die durch den Krieg entstanden sind. Die schwarz-weißen Bilder verstärken die melancholische Atmosphäre und lassen die Zuschauer die Traurigkeit und den Verlust spüren. Ida wurde international gefeiert und erhielt den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film. Sein Stil und die Tiefe der Geschichten machen ihn einzigartig in der Filmgeschichte, und er gibt uns einen wichtigen Blick auf die polnische Identität nach dem Krieg.