Am 28. Juli 2010 passierte ein tragisches Ereignis in Pakistan, das die Luftfahrtwelt erschütterte. Airblue Flug 202, ein Airbus A321, stürzte in die Margalla Hügel, die sich in der Nähe von Islamabad befinden. Alle 152 Menschen an Bord, darunter 146 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder, starben sofort beim Absturz. Dies ist der tödlichste Flugzeugabsturz in der Geschichte von Pakistan. Der Flug hatte in Karachi begonnen und sollte nach Islamabad fliegen. Dies war eine routinemäßige Verbindung, die viele Reisende nutzten. Bei der Untersuchung des Unfalls stellte man fest, dass der Kapitän, Pervez-Iqbal Chaudhry, während des Flugs viele Fehler gemacht hat. Während der ersten Stunde kritisierte er den ersten Offizier oft, was dessen Selbstvertrauen stark beeinträchtigte. Wenn der Co-Pilot einen Fehler bemerkte, sprach er nicht mehr, weil er Angst hatte, nochmals kritisiert zu werden. Die zivile Luftfahrtbehörde von Pakistan fand heraus, dass dieses Verhalten ein wesentlicher Grund für den Absturz war. Viele Menschen forderten nach dem Unglück strengere Sicherheitsmaßnahmen für die Luftfahrt in Pakistan. Wenn solche Maßnahmen umgesetzt werden, könnte die Sicherheit in der Luftfahrt verbessert werden. Diese Tragödie hat nicht nur Familien betroffen, sondern auch das Vertrauen in die Luftfahrtindustrie in Pakistan stark erschüttert.